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Geschichten
und Geschichtchen
1882
hat die Mühle gebrannt, wobei viele Wehren der
Nachbargemeinden zum Löschen kamen.
1887
ist das Anwesen von Karl Ohliger (später Karl
Fauß, jetzt Karl Bell) abgebrannt. Der Brand hatte sich
ausgebreitet, so dass das Anwesen Jakob Ohliger (Deckersch,
jetzt Paul Looß) auch den Flammen zum Opfer fiel. Im gleichen
Jahr wurden beide Anwesen wieder aufgebaut. Nach
Wiederherstellung der Gebäude, meinte Jakob Ohliger: "Das ist
der schönste Tag meines Lebens". Er hatte an dem Brand keine
Schuld und bekam seinen Schaden erstattet.
1922
hat die Feuerwehr bei Daniel Braun vorn am Haus
gelöscht, während andere von hinten das Feuer mit
Erdäpfelstangen am Leben hielten. Der Volksmund sagte zu
diesen Scheunen und Häuserbränden: „Das Haus wurde warm
abgerissen“.
1933 ‑ heute
Erste belegbare Eintragungen in einem
Mannschaftsverzeichnis bestehen seit 1933. In diesem
Verzeichnis sind Wehrführer und Gruppen aufgeführt.
Wehrführer:
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Albert
Bleimehl |
von
1933 - 1936 |
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Adolf
Fauß |
von
1936 - 1942 |
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Karl
Looß |
von
1942 - 1945 |
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Friedrich Blum |
1945 |
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Karl
Tronecker |
von
1945 - 1948 |
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Karl
Heinz |
von
1948 - 1954 |
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Karl
Theobald |
von
1954 - 1959 |
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Karl
Schuck |
von
1959 - 1970 |
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Alfred
Klein |
von
1970 - 1974 |
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Wilfried Schlößer |
von
1974 - 1986 |
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Karl
Klein |
von
1986 - 1993 |
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Uwe
Nehring |
von
1993 - 1997 |
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Heiko Schmidt |
seit
1997 |
Freiwillige Feuerwehr heute
1974
wurde die Feuerwehr neu aufgebaut. Wilfried
Schlößer hat sichbereiterklärt,
das Amt des Wehrführers zu übernehmen.Die erste große Aufgabe
war es, eine neue Unterkunft zu errichten. Das alte
Spritzenhaus samt Toiletten hinter dem Schulhaus wurde
abgerissen und an der gleichen StelleFundamente für zwei
Fertiggaragen hergestellt. Diese Arbeiten nebst Innenausbau
der Garagen wurden in Eigenleistung erbracht.
1983 ‑1984 wurde das
Dorfgemeinschaftshaus gebaut, wobei das Feuerwehrgerätehaus
darin integriert wurde. In der Unterkunft befinden sich eine
Toilette und eine Dusche. Um einen schnellen Zugang zu den
Uniformen zu ermöglichen, haben einige Wehrleute in mühevoller
Arbeit einen Kleiderbord geschaffen, der heute noch genutzt
wird.
1987 hat die Feuerwehr
ihr erstes Feuerwehrauto, einen gebrauchten Unimog TLF 8/8
bekommen.
1993 im Herbst wird der
Unimog durch ein neues TSF auf einem VW LT35 Fahrgestell
ersetzt.
1996
überlässt die Gemeinde der
Freiwilligen Feuerwehr den an das Feuerwehrgerätehaus
angrenzenden Geräteraum des Gemeindearbeiters. Dieser kleine
Raum wird von den Feuerwehrleuten in viel Kleinarbeit zur
Küche mit Sitzgruppe umgebaut.
1998 im Frühjahr wird
der Feuerwehr‑Förderverein gegründet, der von da an die
Jährlichen Veranstaltungen übernimmt, die bis dahin die
Freiwillige Feuerwehr veranstaltet hat.
2000 wird
gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Quirnbach eine
Jugendfeuerwehr gegründet
2003 im Sommer
beschließen die Feuerwehren Matzenbach, Quirnbach und
Rehweiler gemeinsam einmal im Monat eine Feuerwehrübung
abzuhalten! Es wird schon vorher seit Jahren mit der
Feuerwehr Quirnbach ein mal im Monat geübt!
2003 ‑ 2004 im Winter
wird in die Küche eine Decke eingezogen, um den Platzmangel
etwas zu beseitigen und gleichzeitig wird das ganze
Feuerwehrgerätehaus von den Feuerwehrkameraden entrümpelt,
neu gestrichen und mit Feuerwehrmotiv und Ortswappen die
Wände liebevoll bemalt. Die anfallenden Kosten hierfür
übernahm wie schon viele andere Anschaffungen der
Feuerwehr‑Förderverein, dem die Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehr auf diesem Wege nochmals herzlich Danke sagen!
2004 Zurzeit hat die
Freiwillige Feuerwehr Rehweiler 1 Frau und 11 Männer die Tag
und Nacht, bei Wind und Wetter sich zur Aufgabe gemacht
haben, Nächstenhilfe zu leisten und anderen in
Notsituationen zu helfen.
In der heutigen Zeit wird so
etwas wie Nächstenhilfe von vielen leider nicht mehr als
nötig gefunden und solche Institutionen, wie die Freiwillige
Feuerwehr, auch von vielen nicht mehr unterstützt! Aber
überlegen sie sich mal: „Jeder ruft um Hilfe, wer soll da
kommen und helfen? Es kann auch keiner sagen, ich werde nie
Hilfe benötigen, oder?“
Wehrführer der Freiwilligen
Feuerwehr Rehweiler ist Heiko Schmidt und stellvertretender
Wehrführer ist Mario Schlößer.
Im Schnitt haben wir ca. 10
Einsätze im Jahr. Hochwasser, Gebäudebrände, Absicherung von
Rettungshubschraubern, umgestürzte Bäume, Ölspuren
beseitigen, technische Hilfeleistung,
Trinkwassernotversorgung bei Wasserrohrbrüchen und die Suche
von vermissten Personen
sind nur eine kleine Auswahl, was alles zu unseren Einsätzen
gehört.
Die monatlichen Übungen finden
am 2. und 3. Mittwoch um 19.00 Uhr und am 1. Samstag im
Monat um 17.00 am Feuerwehrgerätehaus statt! Um die
Schlagkraft der Feuerwehr zu erhalten, sind alle
Interessenten immer gerne willkommen! Auch Kinder und
Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, die Interesse an der
Feuerwehr haben, können sich gerne bei uns melden. Die
Jugendfeuerwehr freut sich über jeden Neuzugang!
Verfasser:
Heiko Schmidt
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