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Wappenbeschreibung:
Über erhöhtem Schildfuß, darin eine rote Bogenbrücke auf Silber,
von Schwarz und Gold gespalten, darin ein Rehbock in verwechselter
Tinktur.
Otto Hupp, die
Ortswappen und Gemeindesiegel der Rheinpfalz (1928), Seite 69 bzw.
71, beschreibt und stellt dar als ungenehmigtes Wappen der
Ortsgemeinde Rehweiler ein springendes rotes Reh in Silber. Die
Ortsgemeinde wünschte, dass die bis zur französischen Revolution
andauernde Teilung des Ortes in einen pfalz-zweibrückischen (links
des Glanes) und einen kurpfälzischen Teil (rechts des Glanes) sowie
die Glanbrücke als verbindende Elemente im Wappen berücksichtigt
werden. Diese sowie der Glan erscheinen in den von Hupp gewählten
Farben im Schildfuß des Wappens, wohingegen der Schild selbst in den
pfälzischen Farben Schwarz und Gold gespalten ist, worin der
namengebende Rehbock in verwechselter Tinktur erscheint.
Aktuelles
aus der Gemeinde finden
Sie in der Rubrik Aktuelles
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Die
Geschichte der Gemeinde Rehweiler
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Dass
auf dem Gebiet von Rehweiler schon sehr früh Menschen
lebten, beweist ein Fund aus dem Jahr 1938: Beim Einplanieren
eines Grabhügels der frühen La Tene-Zeit (ca. 400
v. Chr.) innerhalb des Arbeitsdienstlagers (heute: Sportplatzgelände
der SpVgg. Rehweiler-Matzenbach) wurden ein enghalsiges Gefäß
und 4 stark oxydierte Bronzearmringe gefunden. (Histor. Museum
der Pfalz, Speyer).
Rehweiler war auch in römischer Zeit besiedelt, denn
im Jahre 1790 wurde oberhalb des Dorfes, im Brandenbösch,
ein Stein mit römischer Inschrift gefunden, außerdem
mehr als 20 römische Kupfermünzen.
Rehweiler
bestand ursprünglich aus zwei selbständigen Dörfern,
nämlich aus Rehweiler, links des Glanes gelegen undReichardsweiler
auf dem rechten Glanufer.Von dem ersten Ansiedler, Ricohard
aus Reichardsweiler, erhielt wohl das ältere der beiden
Dörfer seinen Namen.
Im
13. Jahrhundert gehörte Rehweiler zur Grafschaft Veldenz.
Durch die Vermählung des Herzogs Stephan von Zweibrücken
1409 mit Anna, der letzten Erbtochter von Veldenz, kam Rehweiler
zum Herzogtum Zweibrücken und zwar zum Oberamt Lichtenberg,
Amt Pfeffelbach.
Reichardsweiler gehörte zum Reichsland um Kaiserslautern.
Unter Ludwig dem Bayern wurde das Reichsamt Theisberg an die
Grafen von Veldenz verpfändet. Durch den Marburger Vertrag
wurde 1543 das Herzogtum Veldenz-Lauterecken errichtet und
umfasste u. a. die Dörfer rechts des Glanes, also auch
Reichardsweiler.
Im Meisenheimer Abschied 1600 wurden die Dörfer Haschbach
und Stegen gegen Reichardsweiler eingetauscht, so dass erstere
zu Veldenz-Lauterecken kamen und Reichardsweiler dem Oberamt
Lichtenberg zugeteilt wurde.
Seit
dieser Zeit verschmolzen Rehweiler und Reichardsweiler allmählich
zu einem Dorf und der Name Reichardsweiler verschwand langsam
aus den Akten, nur in den Kirchenbüchern wird er noch
bis 1700 erwähnt.
Ab 1797 gehörte die Pfalz zu Frankreich, Rehweiler gehörte
zur Mairie Quirnbach, Kanton Kusel, Arrondissement Birkenfeld,
Departement Saar.
Rehweiler selbst wurde, nachdem es seit 1798 der Bürgermeisterei
Quirnbach angehört hatte, nach der Verwaltungsreform
1970 der Verbandsgemeinde GlanMünchweiler angegliedert.
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